Für ihren diesjährigen Vereinsausflug haben sich die Männer etwas ganz besonderes vorgenommen. Vergangene Woche haben sie einen Bericht über Paintball Turniere in den USA im Fernsehen gesehen. Das hat die 10-köpfige Männergruppe dazu animiert, dies selbst einmal auszuprobieren. Für diese Sportart gibt es spezielle Areale, die von außerhalb des abgegrenzten Gebietes kein Zutritt möglich ist. Dies dient zum einem der Sicherheit der Spieler, zum anderen besteht nicht die Gefahr, dass sich ein argloser Wanderer plötzlich mitten in einer Schlacht zwischen Team Rot und Team Blau wiederfindet.
Gespielt wird in 2 Mannschaften. Beide sind farblich gekennzeichnet, und mit spezieller Schutzkleidung und Schutzbrillen ausgestattet. Das Ziel des Spieles ist ganz einfach erklärt, das eine Team versucht das andere Team auszuschalten. Fast wie beim „Mensch ärgere dich nicht“. Wird ein Mitspieler getroffen, muss er das Feld verlassen, allerdings darf er dann auch nicht mehr auf das Spielfeld zurückkommen. Geschossen wird mit einer Art Druckluft- oder Gasgeweht, diese dies hört sich allerdings gefährlicher an als es ist, da hier lediglich Farbmarkierungen abgefeuert werden.
Auch in Deutschland findet dieser Sport mittlerweile immer mehr Beachtung so werden bereits Spiele auf Bundesliga Niveau ausgetragen. Für die Männergruppe war dieser Ausflug jedoch auf jeden Fall ein tolles Abenteuer. Nun gilt es bereits Pläne für die nächste Reise zu schmieden. Im Besonderen interessieren sie sich nun für alte Kampfstiele, wie asiatischer Kampf oder der Kampf mit dem Schwert. In einem Kenjutsu, einer traditionellen Schwertschule Japans kann man bereits innerhalb eines Wochenendkurses alles über diesen traditionellen Kampfsport erlernen und diesen auch üben.
