Fachärzte Adressen, Hausärzte Adressen, Krankenhausärzte Adressen – man könnte so weitermachen, denn Ärzte gibt es schließlich genug. Worauf ich hier hinauswill? Ganz einfach! Ich möchte Ihnen zeigen, wer ein Interesse daran hat, an viele Arztadressen zu kommen und wieso.
Gehen wir erst einmal vom Patienten aus. Wenn dieser einen Arzt aufsuchen möchte, und noch keine Adresse oder Telefonnummer hat, dann schaut er ins Telefonbuch, ins Internet oder ruft die Auskunft an. Wenn aber ein Verlag, ein Institut oder auch ein Arzneimittelhersteller Adressen von Ärzten zu Werbezwecken braucht, dann können diese Unternehmen nicht einfach mal eben ins Telefonbuch schauen. Ja gut, können tun sie schon, doch sie brauchen nicht nur ein paar Adressen, sondern ganz viele. Und ganz viele bedeutet mehrere zehntausend, wenn nicht sogar noch mehr. Da leuchtet es ein, dass man hierbei nicht die Telefonbücher wälzen kann. Hinzu kommt noch, dass es auch viele Ärzte gibt, die gar nicht eingetragen sind. Nämlich die Ärzte, die keine eigene Praxis haben, wie Klinikärzte, Amtsärzte oder Betriebsärzte. Diese sind oft nicht in Telefonbüchern zu finden.
Was also tun, wenn Unternehmen Kontakt zu ganz vielen Medizinern brauchen, um ein neues Medikament oder eine neue Fachzeitschrift für Ärzte vorzustellen? In diesem Fall wird ganz einfach eine der größten Datenbanken für Hausärzte Adressen und auch für alle anderen Ärzte hergenommen. Dabei kann man bereits aus über 127.000 Adressen auswählen. Die Ärzte haben ihr Einverständnis gegeben, dass die Daten für Werbezwecke verwendet werden. Mit dieser Summe hat man fast ein Drittel der in Deutschland zugelassenen Ärzte abgedeckt.
Holger Schossig
mail@holger-schossig.de