Kostenfalle Browsergames

Im Internet ist Kinderschutz ein sehr wichtiges Thema, welches leider von vielen Eltern stark vernachlässigt wird. Neben den offensichtlichen Gefahren, werden die Kleinen auch an vermeintlich harmlosen Stellen immer wieder in Versuchung geführt.

Kostenlose Browsergames sind beispielsweise in den letzten Monaten immer wieder in den Blickpunkt besorgter Verbraucherschützer geraten, die von ratlosen Eltern mit hohen Rechnungen berichten.

Hinter den einladend und kindgerecht wirkenden Onlinespielen agieren nämlich gewinnorientierte Unternehmen, die mit Bezahl-Inhalten mittlerweile einen Umsatz von mehreren Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften.

Welche Gefahren drohen durch Browsergames?

Alleine im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile über fünfhundert professionell betriebene Internetspiele. Ein Blick in eine handelsübliche Browsergames Liste zeigt schnell, dass so gut wie jedes Angebot grundsätzlich frei zugänglich ist und eine Anmeldung sowie der nachfolgende Spielbetrieb ohne Kauf oder Abschließen eines Abonnements ablaufen.

Als problematisch erweisen sich dann allerdings die Premium-Funktionen der Browserspiele. Viele Titel nötigen die Teilnehmer durch Barrieren, langsame Fortschritte oder schwerwiegende Nachteile im Vergleich mit Konkurrenten fast schon zu einem Kauf mit barem Geld.

Oft reicht dazu bereits ein simpler Anruf bei einer Gebührenhotline, die den Betrag anschließend mit der nächsten Telefonrechnung begleicht.

Die einfachen Schritte können selbst von den Kleinsten ausgeführt werden und sorgen damit in vielen Haushalten für einen handfesten Streit sowie Löcher im Budget.

Wie schützt man die Kleinen und sich vor diesen Angeboten?

Wichtig sind natürlich ein offenes Gespräch mit den eigenen Kindern und eine ruhige Aufklärung über die möglichen Gefahren der Browsergames. Zusätzlich sollten Eltern immer einen genauen Blick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Spiele halten, um eventuell versteckte Premiumdienste aufzudecken.

Eine Überprüfung der Zahlungsmöglichkeiten ist ebenfalls ratsam

Viele Hotlines lassen sich bereits im Vorfeld sperren, so dass kostenpflichtige Anrufe gar nicht erst das Haus verlassen. Auch Bank- und Handy-Guthaben sollten mit Sorge bedacht werden, so dass dem ungestörten Spielgenuss nichts im Wege steht.

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