Tresore: Achten Sie auf Zertifizierungen

Die Kriminalität in Deutschland nimmt zu, jährlich entstehen Unternehmen über zwei Milliarden Euro an Schäden und Privatpersonen werden auch nicht von Einbrechern verschont.

Erst vor ein paar Tagen wurden im Landkreis Barnim  ein Tresor und eine Geldkassette aus einem Haus eines Ehepaares geklaut. Der Geldschrank diente hauptsächlich zur Wertaufbewahrung.

Den Leuten entstand dadurch ein Schaden von über 130.000 Euro. Das Bedürfnis nach mehr Sicherheit für die eigenen Wertsachen veranlasst manche dazu sich einen Tresor zuzulegen. Das ist auch keine schlechte Idee, auf ein paar Dinge sollte man allerdings achten.

Für Tresore gibt es unterschiedliche Zertifizierungen

zum Beispiel das Zertifikat „VdS- Vertrauen durch Sicherheit.“ Wenn Sie dieses Zertifikat auf dem Tresor sehen, dann können Sie sich sicher sein, dass der Tresor ausreichend geprüft wurde und alle Tests erfolgreich bestanden wurden.

Tresore der Klasse N/0 sind zum Beispiel für Lang- und bis zu 10 Kurzwaffen geeignet. Die sind aber auch nicht sonderlich hoch versicherbar. Wenn man zum Beispiel eine Klasse l nimmt, dann ist die Versicherungssumme höher und man kann so viele Lang- und Kurzwaffen rein tun wie man will.

Tresore wurden ursprünglich vor 200 Jahren zur Wertaufbewahrung gebaut

damals aber noch ohne jegliche Standards. Heute unterscheiden sich die Panzerschränke in Ihrer Bauweise und in Ihrem Zweck erheblich untereinander.

Es gibt neben Waffenschränken, auch noch Schlüsseltresore oder Datenschränke. Letzteres ist besonders für Software oder Back-Ups geeignet. Die Datentresore sind meistens auch sehr hitzebeständig, da Sie nicht nur vor Dieben, sondern auch vor Feuer schützen sollen.

Eine Beratung zu diesem Thema ist mehr als notwendig

und sollte auch durchgeführt werden. Die meisten Diebe wird ein Tresor abschrecken und gegen Feuer helfen die meisten Wertschränke auch.

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