Heutzutage wird die Bluetooth-Technologie in beinahe jedem mobilen Gerät verwendet. Die potentiellen Kunden sind stets darauf aus, noch einfachere Modelle in Händen zu halten und machen sich in keinster Weise der Gefahren bewusst, welche solche Funkübertragungen mit sich bringen. Namhafte Experten streiten sich aktuell darüber, ob Bluetooth in entscheidendem Maß zur Bildung von Krebszellen beiträgt.
Bei der herkömmlichen Bluetooth-Übertragungs-Technik handelt es sich um den ISM-Band-Standard bei einer Strahlung zwischen 2.402 und 2.480 GHz. Allerdings muss hierbei erwähnt werden, dass es noch weitere Strahlungsquellen in unserem Alltag gibt, welche ebenfalls nicht erforscht sind. Dies trifft beispielsweise auf das mobile Internet via GSM/UMTS oder gar das WLAN-Netz zu, welches uns an beinahe jedem Ort umgibt. Im direkten Vergleich zu alten Mobiltelefonen wurde Bluetooth jedoch so konzipiert, dass die entsprechende Strahlung nur dann ausgesendet wird, wenn die Technologie tatsächlich benötigt wird.
Alte DECT-Telefone hingegen strahlen permanent bei einer maximalen Leistung
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben nun bewiesen, dass ein Mobiltelefon selbst bei einer Entfernung von 30 Metern zu einem Menschen noch messbare EEG-Veränderungen im Gehirn der jeweils betroffenen Person erzeugen kann. Besonders kritisch ist der Fakt zu betrachten, dass die besagten Veränderungen noch Stunden nach dem Führen eines Telefonats ersichtlich sind. Gerade der eigentliche Nutzen von Bluetooth-Headsets wurde hierdurch zunichte gemacht, da das Mobiltelefon bei der Inanspruchnahme immer noch nah am Körper getragen wird.
Handelsübliche Headsets leiten darüber hinaus die schädliche Handy-Strahlung direkt ins Ohr
Die Frage, ob nun auch Bluetooth das Krebsrisiko der jeweiligen Personen erhöhen kann, bleibt trotz alledem offen. Allerdings kann beinahe jede Strahlung, welche auf unseren Körper einwirkt, nachhaltige Beeinträchtigungen hinterlassen. (A-040905)