Was ist ein Rollenoffset?

Aus der Druckrereibranche stammt der Begriff Rollenoffset ab. Dieser Begriff beschreibt ein bestimmtes Verfahren beim Drucken. Vor allem beim Zeitungsdruck wird dieses Verfahren verwendet. Wie der Name schon erahnen lässt, hat das Rollenoffset etwas Besonderes.

Denn das Papier kommt zum Drucken von einer Rolle

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Dabei kann der Papierfluss unendlich werden. Die heutigen Maschinen sind so groß, da erfolgt der Rollenwechsel fließend. Das heißt: das, während das Papier bedruckt wird, sich das Ende einer Rolle und der Anfang der nächsten Rolle miteinander verkleben. Bei diesem Verfahren kann ein Druck ohne Unterbrechung geleistet werden. Pro Stunde werden beim Rollenoffset Verfahren bis zu 75.000 Abschnitte gedruckt. Wenn man sich das so anschaut, dann kann man eigentlich schon erahnen, dass das Rollenoffset Verfahren erst bei einer bestimmten Menge verwendet wird. Meist wird hier eine Auflagengröße von 50.000 angegeben. Rollenoffset ist erst ab einer Anzahl von 50.000 wirtschaftlich rentabel.

Der Ablauf eines Rollenoffset ist eigentlich ganz einfach

Hier kann hintereinander die Widerdruckseite und die Schöndruckseite gleichzeitig bedruckt werden. Man kann es so verstehen, dass der Druckbogen auf beiden Seiten unterschiedlich bedruckt werden kann. Bei dem Schöndruck spricht man vom ersten Druckgang und beim Widerdruck spricht man von dem Druckmotiv auf der Rückseite von dem Druckbogen. Meist wird der Wendevorgang mit Nachschaltung eines Falzaggregates gemacht. Eine sehr hohe Druckgeschwindigkeit dieser Ablauf dem Rollenoffset. Deswegen werden viele Rollenoffset mit einem Trockner zusätzlich ausgestattet, damit die Farbe auf den Seiten schneller getrocknet werden können und man somit die Seiten sofort benutzen kann. Das ist ein klarer Vorteil.

Zeitung lesen von Peter Griffin

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