Betrachtet man einen asiatischen Garten, der vielleicht noch mit einem ansehnlichen Teich ausgestattet ist, kommt nicht selten der Wunsch auf, eine derartige Gartengestaltung auch im eigenen Zuhause zu verwirklichen. Dem steht eigentlich nichts im Weg, denn mit einer guten Planung und etwas Geduld kann der Traum in Erfüllung gehen. Vielen Menschen haben es dabei die Bonsai Bäume angetan, die nicht nur im Zimmer, sondern immer öfter auch im Garten ihren Platz finden. Allerdings gilt es einige Dinge zu berücksichtigen, um einen Japangarten zu gestalten, der dann auch wirklich wie ein solcher wirkt. Wasserläufe, ein Teich und vor allem die Bonsai Bäume in diversen Varianten sind erforderlich, damit die Gartengestaltung so ausfällt, dass ein typisch fernöstliches Flair entsteht.
Wird beabsichtigt einen Koi Teich anzulegen, weil die ursprünglich in Japan beheimateten Fische das ganz Besondere verkörpern, sollte viel Wert auf eine entsprechend Ausstattung legen. Ob Teichfilter oder Teichpumpen, alles muss sorgfältig gewählt werden, da die Fische eine optimale Umgebung benötigen um nicht im Wachstum behindert zu werden. Bonsai Bäume und Teich allein machen allerdings noch keinen perfekten japanischen Garten aus. Eine solche Gartengestaltung erinnert an das Werk eines Künstlers. Anders als man es von herkömmlichen Gärten gewöhnt ist, wird in einem derartigen Garten kein besonders großer Wert auf blühende Pflanzen gelegt. Das hat eine nicht zu unterschätzende Arbeitsersparnis zur Folge, obwohl niemand davon ausgehen sollte, der Japangarten benötige gar keine Pflege. Auch hier muss Zeit investiert werden, jedoch bei weitem nicht so viel wie man es vom herkömmlichen Ziergarten oder Nutzgarten her kennt.
Gaby Lange
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