Sagen Sie dem Unkraut den Kampf an! Denn ein Garten macht schon genügend Arbeit, da muss man sich doch nicht auch noch mit dem Unkraut jäten aufhalten, oder? Und genau aus diesem Grund entdecken immer mehr Hobbygärtner das Unkrautvlies. Dabei handelt es sich um eine Gewebeart, die Wasser von oben in den Boden durchlässt, aber Unkraut von unten nicht wachsen lässt. Das wird im Keim erstickt und stirbt ab. Dabei gibt es allerdings auch Unterschiede – qualitative!
Das Unkrautvlies, das als Folie daherkommt, ist nicht sehr zu empfehlen. Denn hier kann leicht der Boden das Schimmeln anfangen. Die Folie ist nicht sehr atmungsaktiv und kann sogar die Pflanzen schädigen. Besser geeignet ist Gewebevlies. Nicht nur wasser- sondern auch luftdurchlässig und das Unkraut hat von unten her keine Chance mehr. So hat man an der Oberfläche Ruhe vor lästigen Gewächsen, die überall wachsen können, nur eben nicht in den Blumenbeeten. Die Handhabung ist ganz einfach. Die Meterware wird auf die Beetgröße zurechtgeschnitten. An den Stellen, an denen Blumen und Pflanzen wachsen, wird das Vlies mit Öffnungen versehen, die Pflanzen werden durchgesteckt und auf das Vlies kommt direkt wieder Erde. Wobei Rindenmulch um einiges besser ist, da dieser zusätzlich Wasser speichern kann und so eine übermäßige Wässerung ausfällt. Außerdem sieht es schöner aus.
Das Unkrautvlies ist im Übrigen auch geeignet, um es unter Wege, Kiesbeete oder Terrassen zu legen. Denn auch dort tauchen Unkräuter gerne auf. Und wie mühselig das Jäten ist, das muss ich Ihnen sicherlich nicht sagen. Das weiß jeder Gärtner, der solch ein Vlies noch nicht im Einsatz hat, nur zu gut.









